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§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen kavoryntrade, Friedrichstraße 123, 10117 Berlin (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über Finanzberatungsleistungen.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter erbringt Finanzberatungsleistungen nach Maßgabe der individuellen Vereinbarung mit dem Kunden. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.

(2) Die Beratung erfolgt auf Basis der vom Kunden zur Verfügung gestellten Informationen. Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Angaben verantwortlich.

(3) Die Beratungsleistungen stellen keine rechtsverbindliche Empfehlung dar und ersetzen nicht die individuelle Prüfung durch den Kunden oder weitere Fachberater.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Der Kunde gibt durch das Absenden des Kontaktformulars oder durch schriftliche Anfrage ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Beratungsvertrages ab.

(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt oder mit der Leistungserbringung beginnt.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(2) Die Zahlung erfolgt nach Rechnungsstellung. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Beratung erforderlichen Unterlagen und Informationen rechtzeitig zur Verfügung.

(2) Der Kunde informiert den Anbieter unverzüglich über Änderungen seiner persönlichen oder finanziellen Verhältnisse, die für die Beratung relevant sein könnten.

(3) Verzögerungen, die auf einer Verletzung der Mitwirkungspflichten beruhen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

§ 6 Vertraulichkeit

(1) Der Anbieter verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen der Beratung bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

(2) Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

(3) Die Vertraulichkeitspflicht entfällt, soweit eine Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist oder der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 7 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für Vermögensschäden ist auf den Wert der jeweiligen Beratungsleistung beschränkt.

(4) Die Beratung basiert auf den zum Zeitpunkt der Erstellung verfügbaren Informationen. Für zukünftige Marktentwicklungen wird keine Haftung übernommen.

§ 8 Widerrufsrecht

(1) Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.

(2) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen wurde, nachdem der Verbraucher seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert.

§ 9 Kündigung

(1) Verträge über einzelne Beratungsleistungen enden mit Erbringung der vereinbarten Leistung.

(2) Laufende Betreuungsverträge können mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Berlin.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Januar 2024